WM vor Augen, Kaderplatz im Blick

Bayern – Am 25. August startet im tschechischen Brünn die U19-WM der Männer, am 1. September legen die U19-Damen im schwedischen Uppsala los. Beide deutschen Nationalteams stecken mitten in der finalen Vorbereitung. Bei den Lehrgängen in Frankfurt am Main beziehungsweise Mülheim an der Ruhr mit dabei sind mehrere bayerische Gesichter – und die nächste Generation steht schon in den Startlöchern.

Als „letzte Instanz“ bezeichnet Verteidiger Benedikt Richardon (Kaufering) das laufende finale einwöchige Sommerlager der U19-Herren, an dem auch seine Clubkollegen Daniel Wipfler (auf dem Foto 2. v. rechts) und Jonas Fellner (2. v. links) sowie Luis Rüger (Stern München; rechts) und Michael Bachmann (Schanzer Ducks) teilnehmen. Entsprechend hoch sieht er den Stellenwert der Tage in Frankfurt, während derer sich sein Team den letzten Schliff erarbeiten will. Neue Dinge zu lernen nimmt auch Fellner, als Jahrgang 2005 wie Wipfler einer der jüngsten Teilnehmer, sich fest vor: „Ich werde dabei alles geben und mich von meiner besten Seite zeigen.“

Weil auch im Floorball nach der WM vor der WM ist, laufen parallel die Planungen für die neue U19-Juniorennationalmannschaft. Vom 24. bis 27. sowie vom 27. bis 30. Juli bewerben sich einige Talente in zwei Gruppen um ihre Plätze im Team. Torwart Moritz Ballweg (Kaufering; auf dem Foto ganz links) sowie Südauswahl-Kollege und Verteidiger Philipp Kügelchen (Calw) bringen sich als Teil der ersten Gruppe in Stellung. Danach übernehmen Paul Stempfle (Wikinger München; Torwart), Paul Handrich (FC Stern; Verteidiger), Tim-Volkan Adolphs (FC Stern; Angreifer), Julian Kappler (Tübingen; Angreifer), Georg Nusstein (Amendingen/Kaufering; Verteidiger) und Benedikt Föhr (Amendingen/Kaufering; Angreifer).

Michael Bachmann (rechts), hier beim Vereinstraining in Ingolstadt, tritt mit der deutschen U19 bei der WM in Brünn an. (Foto: Olenik/Schanzer Ducks)

 

„Ich war überrascht und habe mich sehr gefreut, als die Einladungs-Mail gekommen ist“, schildert Föhr stellvertretend für die Riege jener, die erstmals dabei sind. Der Weg sei weit, schätzt er ein, doch das Ziel hat er klar vor Augen: die U19-Nationalmannschaft. Dafür zählen neben dem Teamtraining freilich Lauf- und Krafteinheiten zu Föhrs Pensum. Neben Einsatz und Aufgeschlossenheit  sei eines immer wichtig, ergänzt auch Neuling Handrich: der Spaß.

Bereits Eindrücke bei der Nationalmannschaft gesammelt hat Goalie Paul Stempfle. Sein Fokus beim Training im Heimatverein lag darauf, Bälle nicht nur abzuwehren, sondern auch sicher zu fangen – dabei will er „sein Bestes geben“.

„Alle, die dabei sind, sind auf dem entsprechenden Level, bringen ein ganz individuelles Kompetenzprofil ein und haben das Zeug dazu, sich bei der Sichtung durchzusetzen“, ist U17-Regionalauswahltrainer Daniel Nustedt überzeugt. Doch so oder so: „Schon die Teilnahme an sich ist eine geile Erfahrung.“ Verdient sei sie umso mehr, weil die letzten Monate auch für die Nationalmannschafts-Aspiranten nicht leicht waren. Im Januar 2020 waren sie letztmals gemeinsam als süddeutsche Auswahl bei einer Trophy aufgelaufen, mussten seitdem viel in Einzel- statt Teamtrainings investieren. „Es ist super, dass sie nochmals die Möglichkeit bekommen sich zu präsentieren“, findet Nustedt. Denn trotz allen Widrigkeiten sei die Entwicklung der Nominierten beachtlich. „Wir vom süddeutschen Staff drücken die Daumen.“

Nach entbehrungsreichen Monaten ebenfalls ein großes Highlight vor Augen hat die deutsche U19-Damennationalmannschaft mit der WM in Uppsala. Entsprechend biegt das deutsche Team mit Torfrau Franziska Barner und Feldspielerin Emma Schröferl (SG Stern/Puchheim) nun auf die Zielgerade seiner Vorbereitung ein. Für kommende Aufgaben will sich Emma Luxenhofer (SV Nordheim) empfehlen. Denn auch die U19-Damen sichten bereits für die nächste Kampagne.

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