Ganz oben auf dem Wunschzettel: Neue Vorstandsmitglieder für Floorball Bayern

Bayern – Du trägst gerne Verantwortung, hast Visionen und lebst Floorball? Dann braucht unsere Sportart dich genau jetzt. Denn am 29. Januar steht uns eine wegweisende Entscheidung bevor. Nachdem die außerordentliche Delegiertenversammlung des Floorball Verbands Bayern am vergangenen Samstag keine Neuwahlen hervorbrachte, geht die Suche nach zwei wichtigen Vorstandskandidat:innen weiter. Sie werden dringend gebraucht, um die positive Entwicklung fortzusetzen.

Dass zuletzt viel erreicht wurde, verdeutlichten der scheidende Präsident Sebastian Katschke und Noch-Kassenwart Daniel Kehne den Delegierten am vergangenen Samstagabend. Das Führungsteam sei intakt, beide Spitzenkräfte müssen fortan aber kürzer treten. Katschke stellt sein Amt aus gesundheitlichen Gründen zur Verfügung; Kehne, seit September auch in der Vorstandschaft Floorball Deutschlands, will etwaige Interessenskonflikte vermeiden. „Dass wir jetzt beide gleichzeitig aufhören, ist ein unglücklicher Zufall, lässt sich aber nicht anders lösen“, sagte Kehne.

FVB-Präsident Sebastian Katschke hofft auf eine:n engagierte:n Nachfolger:in.

Den Aufwand für ihren jeweiligen Posten bezifferten beide mit rund fünf Stunden monatlich, dazu kommen immer wieder Sitzungsteilnahmen, die spannende Einblicke bieten und die Gestaltungsmöglichkeit, Floorball in Bayern und Deutschland weiterzubringen. „Der Präsident repräsentiert Floorball Bayern in übergeordneten Gremien, koordiniert unsere einzelnen Ressorts und unterstützt diese punktuell“, schilderte Katschke.

Er sei nicht von jetzt auf gleich weg, machte Kehne klar. Die neue Frau oder der neue Mann fürs Geld bekomme eine sauber geführte Kasse übergeben und das Versprechen einer sorgsamen Einarbeitung. Die übrigen Ressorts samt Tagesgeschäft unter Verantwortung der weiteren Vorstandsmitglieder, der „allergrößte Batzen an Aufwand“, so Katschke, laufen; außerdem bringen sich mit Sportdirektor Max Kastl und Pressesprecher Rasso Schorer zwei hauptamtliche Kräfte ein.

Er werden bei der Einarbeitung unterstützen, verspricht FVB-Kassenwart Daniel Kehne.

Zwar gab es bei der Versammlung am Samstag mehrere Vorschläge – den Schritt, sich zur Wahl zu stellen, wagte mit Verweis auf persönliche Gründe aber noch niemand. Wie es nun weitergeht, erklärte Katschke: „Bisher haben wir unseren Rücktritt nur angekündigt, ihn noch nicht erklärt. Wir bleiben damit acht Wochen im Amt.“ Ein ‚weiter wie bisher‘ sei das aber nicht – es müsse dringend eine Lösung her.

„Geht vor den Feiertagen auf die Leute in Euren Vereinen zu, die Zukunft des bayerischen Floorballs hängt davon ab“, appellierte Katschke. Schön wäre auch ein weiterer vierter Beisitzer. Der dringlichste Fokus sollte nun aber darauf liegen, neue Gesichter als Präsident:in und Kassenwart:in zu gewinnen.

„Traut Euch das Ganze zu“, warb auch Katschkes Vorgänger Alex Kroll dafür, „Verantwortung zu übernehmen“ und die nächsten Kapitel erfolgreicher Entwicklung mitzugestalten. Wer sich angesprochen fühlt, erhält weitere Infos und die Möglichkeit zum persönlichen Austausch per E-Mail an vorstand@floorball-bayern.de. „Kein Vorstand bedeutet: kein Verband“, erläutert Katschke. „Kein Verband bedeutet unter anderem: kein Spielbetrieb, das Erreichte währe sehr gefährdet.“ Freiwillige, die sich am 29. Januar zur Wahl stellen wollen, bitte vortreten. Auf dem Wunschzettel der bayerischen Floorballer:innen steht Ihr ganz oben.

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