Saisonvorschau 2022/23: Bayerns Zweitligisten

Bayern – Der Saisonstart in der 1. FBL der Männer sowie der Frauen, in der 2. FBL Süd/West, im Pokal und in der Regionalliga Bayern steht unmittelbar bevor bzw. ist bereits erfolgt. Mit dabei sind auch einige bayerische Teams. Zeit für eine kleine Saisonvorschau. Teil 2: Bayerns Zweitligisten ESV Ingolstadt Schanzer Ducks und FC Stern München, die die erste Pokalrunde bereits beide gemeistert haben

FC Stern München
(Erstes Saisonspiel: Samstag, 24. September, zuhause gegen Ebersgöns)

Was hat sich im Sommer personell getan?

Jann Zurbuchen: “Aufstieg noch kein Muss, aber ein Darf.” (Foto: Finkenzeller)

Jann Zurbuchen (Trainer): „Christian Graus gab den Rücktritt aus der ersten Mannschaft. Mit ihm verlieren wir einen sehr routinierten Spieler, welcher weit über 100 Mal für die ersten Herren aufgelaufen ist. Zudem hat mit Victor Broberg ein weiterer sehr routinierter Spieler die Mannschaft verlassen. Er wechselt zurück nach Rohrdorf und wird in der Regionalliga wieder anzutreffen sein.

Luis Rüger ist nach einer Saison in Chemnitz wieder zurück in München. Zudem haben wir mit Sebastian Unterberger einen sehr talentierten Spieler aus der eigenen Jugend zu den Herren hochgezogen. Es kann gut sein, dass wir bald noch den ein oder anderen neuen Spieler vorstellen können.“

Wie sieht Euer Saisonziel aus?

Zurbuchen: „Unser Saisonziel ist Erster in der 2. Bundesliga Süd/West zu werden. Nach dem letztjährigen zweiten Platz also eine weitere Steigerung. Zudem ist ein weiteres Ziel ins PlayOff-Finale einzuziehen…“

Eurem Instagram-Auftritt nach seid Ihr Deutschlands erfolgreichster Nachwuchsverein, dazu hat München als Millionenstadt viel Strahlkraft. Wann trägt Euch das in die 1. FBL?

Zurbuchen: „Da hat unser Social-Media-Team natürlich hoch gegriffen. Ich persönlich kann und will nicht entscheiden, ob wir nun der erfolgreichste Nachwuchsverein in Deutschland sind. Die Erfolge der letzten Jahre zeigen jedoch auf, dass wir beim FC Stern eine hervorragende Nachwuchsarbeit leisten. Zum Glück gibt es in Deutschland noch einige weitere Vereine, die Jugendspieler sehr gut ausbilden.
Unser Ziel ist es zeitnah in die 1. Bundesliga aufzusteigen. Nur so können wir die ausgebildeten Spieler halten und die Strahlkraft der 1. Mannschaft hätte natürlich wiederum Auswirkungen auf die Ziele der Jugendspieler. Wenn wir unser Saisonziel erreichen, dann sind wir mindestens in der Relegation und vielleicht schon nächste Saison in der 1. Bundesliga. In dieser Saison ist der Aufstieg jedoch noch kein Muss, aber ein Darf 😉.“

 

ESV Ingolstadt Schanzer Ducks
(Erstes Saisonspiel: Sonntag, 23. Oktober, auswärts bei Tollwut Ebersgöns)

Was hat sich im Sommer personell getan?

Teil des Umbruchs bei den Schanzer Ducks: Coach Maximilian Krammer verabschiedet sich vorübergehend. (Foto: Olenik)

Maximilian Krammer (bis Mitte September Headcoach, dann Umzug in die Schweiz): „Wir hatten ein paar Abgänge zu verzeichnen, die aus unterschiedlichen Gründen aus Ingolstadt weg sind. Wirkliche externe Zugänge gab es nur einen, den Rest haben wir mit Jugendspielern und Rückkehrern aufgefüllt. Wir sind vorsichtig optimistisch, dass wir zumindest quantitativ gut aufgestellt sind. Dadurch, dass wir aber wichtige Spieler der letzten Saison verloren haben und nach meinem Weggang auch der Trainerposten neu besetzt wird, wird man sich sicherlich erst finden müssen.“

 Wie sieht euer Saisonziel aus?

Johannes Schönmeier (mit Michael Bachmann Teil des neuen Trainerteams): „Unser Ziel in dieser Saison ist es uns weiterhin in der 2. Bundesliga zu etablieren und möglichst viele Siege einzufahren. Besonders im Hinblick darauf, dass wir ab dieser Saison auch viele Duelle mit gleichwertigen Teams haben werden, wird das eine Herausforderung. Es gilt vor allem auch unsere Jugendspieler, die ab dieser Saison bei uns im Kader sind, an das Niveau der 2. Bundesliga heranzuführen und ihnen möglichst viel Spielpraxis zu geben.”

 In der letzten Saison vermisste man schon einige jahrelang prägende Gesichter bei Euch, mehrere Spiele musstet Ihr personell auf der letzten Rille bestreiten. Nun vollzieht Ihr erneut einen Umbruch. Wie stabil seid Ihr in der kommenden Saison aufgestellt?

 Krammer: „Die letzte Saison war sehr hart. Nach der Auflösung von Donau Floorball und dem Weggang unseres ehemaligen Trainers war der Saisonstart sicherlich nicht optimal. Dazu kam dann, als es nach einem Aufwärtstrend aussah, ein mittelgroßer Corona-Ausbruch, der mehrere Spieler fast monatelang zum Zuschauen verdammt hat. Die Mannschaft hat aber nicht aufgesteckt und sich zum Ende der Saison sowohl taktisch als auch mental stabilisiert. In dieser Saison wird sich das nicht unbedingt so wiederholen, die Mannschaft ist breiter aufgestellt und zudem gefestigter in Bezug auf das Miteinander. Rollen sind dieses Mal klar verteilt und Anforderungen an jeden klar gestellt worden. Solange uns Corona also nicht nochmal beutelt, sollten wir diese Saison gut zu Ende spielen können.“

Beitragsfotos (2): Olenik/Schanzer Ducks

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