Nach der U19-WM der Damen: Das Fazit der bayerischen Spielerinnen

Bayern – Die deutsche U19-Nationalmannschaft der Frauen hat bei der Floorball-WM im polnischen Kattowitz den Verbleib in der A-Division verpasst. Der erste Sieg nach zuvor vier Niederlagen kam für Franziska Barner (FC Stern München), Emma Schröferl (Red Devils Wernigerode/früher FC Stern München), Emma Luxenhofer (SV Nordheim/TV Augsburg) (v. links; Fotos: FD) und ihr Team zu spät, um die Klasse zu halten.

0:16 gegen die Schweiz, 1:7 im als Schlüsselmoment ausgerufenen Spiel gegen Polen, 0:10 gegen Finnland, 0:4 gegen Lettland. Durch ein abschließendes 7:5 über Ungarn sicherte sich die deutsche Auswahl zwar noch die direkte Qualifikation für die WM 2024, der Gang in die B-Division war da aber schon besiegelt. „Enttäuschend“, räumen Barner und Luxenhofer ein.

Dennoch bleiben die gesammelten Erfahrungen und ein „unglaublich starker Teamgeist“ als positive Erinnerung, erklären beide. „Es war für mich eine unbeschreiblich besondere und eindrucksvolle Zeit“, schildert Verteidigerin Luxenhofer, die gleich im Auftaktspiel zur Spielerin der Partie auf deutscher Seite gewählt wurde. Barner, in drei der fünf Partien startende Torfrau, bestätigt das. „Wir haben immer bis zum Schluss gekämpft und alles gegeben.“

Barner ist nun bis Jahresende in der Schweiz Rückhalt der UHC Tigers Härkingen-Trimbach, Luxenhofer blickt mit der SG Nordheim/Augsburg dem Saisonstart der bayerischen Regionalliga entgegen. Die Nationalmannschaft bleibt aber auch nach der WM für beide ein großes Ziel. „Auf lange Sicht würde ich mich gerne im Kader der Damennationalmannschaft durchsetzen“, sagt Barner. Luxenhofer, als Teil des Jahrgangs 2005 ist ihre Juniorinnenzeit noch nicht beendet, will 2024 beim Wiederaufstieg der U19 in die A-Division mithelfen. „Ich freue mich schon auf das nächste Trainingslager und die damit verbundenen neuen Gesichter im Team.“

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