Saisonvorschau 2023/24: Die Regionalliga Bayern – Teil 2

Bayern – In Rohrdorf beginnt am Samstag die neue Regionalligasaison. Bleibt die bayerische Krone im Besitz der Lumberjacks? Oder krallt sie sich der neue süddeutsche Champion Nordheim/Augsburg nun auch den heimischen Titel? Wie angriffslustig geht es die Reserve der Red Hocks an? Lässt die Zweite des FBC München den fortan höheren Ambitionen auch Taten folgen? Wohin orientiert sich die SG Nürnberg/Regensburg und welche nächsten Ziele setzen sich die SF Puchheim? Zeit für eine Saisonvorschau – Nach Teil 1 hier nun Teil 2 mit der SG Nürnberg/Regensburg, dem FBC München 2 und den SF Puchheim.

SG Nürnberg/Regensburg

Was hat sich im Sommer personell getan?

Matthias Germscheid (Teamsprecher): „Ein Abgang, der sicherlich wehtut, ist der des Nürnberger Spielertrainers und Kapitäns Jonas Mumperow. Von Regensburg sind dieses Jahr – falls nichts dazwischen kommt – ein, zwei ehemalige Spieler wieder mit am Start.“

Wie sieht Euer Saisonziel aus?

Germscheid: „Ein offizielles Saisonziel gibt es noch nicht. Wir haben letztes Jahr viele Lücken gehabt, gerade in Technik und Genauigkeit, die es zu schließen gilt. Wir müssen jetzt erstmal den Effekt der letzten Trainingseinheiten auf die Spiele anschauen. Wenn alles hinhaut, wollen wir wieder aktiv mitspielen, wenn es um die oberen Plätze geht.“

Stichwort „Trainingseinheiten“: Als SG-Partner sind Nürnberg und Regensburg nicht gerade einen Katzensprung voneinander entfernt. Gibt es gemeinsame Trainings? Bzw. wie kommt man sportlich auf einen gemeinsamen Nenner?

Germscheid: „Entstanden ist die SG eher durch Beziehungen als durch örtliche Verbundenheit. Momentan haben beide Teams einen Nutzen: Nürnberg kann weiterhin Großfeld spielen und Regensburg kann diese Möglichkeit mehreren seiner Spieler anbieten. Sportlich war letztes Jahr die Prämisse: ‚Nürnberg verteidigt, Regensburg greift an.‘ Wir müssen weiterhin von Spiel zu Spiel schauen, welche Spieler verfügbar sind und uns daran orientieren.“

FBC München 2

Was hat sich im Sommer personell getan?

Moritz Fischer  (Trainer): „ Personell hat sich die Mannschaft zur Vorsaison stark geändert. Der gesamte Kader ist deutlich größer als letztes Jahr. Wir haben viele junge Spieler aus der letztjährigen U15 dazu bekommen. Zudem haben wir ein paar erfahrene Spieler, welche sich entschieden haben nicht mehr für die Herren 1 zu spielen. Dazu kommt, dass Spieler aus der ersten Mannschaft mit weniger Spielzeit uns teilweise unterstützen werden.“

Zum Kader kamen über Instagram aus der Leserschaft noch weitere Fragen: Wer ist Euer gefährlichster Spieler? Und wie seid Ihr auf der Goalieposition aufgestellt?

Fischer: „Auf der Goalieposition sind wir mit drei Torhütern sehr gut aufgestellt. Gefährlichster Spieler bei uns wird Alesandro Jantscher.“

Wie sieht Euer Saisonziel aus?

Fischer: „Unser Saisonziel ist es unter die ersten drei Plätze zu kommen.“

Wie von dir bestätigt: Zuletzt war mehrfach angekündigt worden, dass die Zweite nun ambitionierter zu Werke gehen werde. Schon in der Vergangenheit war es aber so, dass bei Heimspieltagen eine personell deutlich besser besetzte Kapelle als auswärts dabei war. Die bringt man also die Leute dazu, die komplette Saison durchzuziehen?

Fischer: „Durch die Erweiterung des Kaders und die neu definierten Ziele sind wir guter Dinge, dass wir fortlaufend über die Saison mit genügend Spielern zu den Spieltagen antreten werden.“

SF Puchheim

Was hat sich im Sommer personell getan?

Silke Hager (Trainerin): „Die einzige Veränderung bei uns ist auf der Torhüter-Position. Mehr wird wohl erst in der laufenden Saison oder dann nächste Saison kommen.“

Wie sieht Euer Saisonziel aus?

Hager:Nicht Letzter zu werden und Punkte holen. Unser System finden und festigen.“

In der punktlosen letzten Saison habt Ihr Euch noch mit Niederlagen zufrieden gegeben, insofern ein Lerneffekt zu verzeichnen war. Wie lang hält diese Geduld noch und wie groß ist der Hunger nach Punkten?

Hager: „Der Ehrgeiz ist auf jeden Fall da, dass wir diese Saison nicht punktlos bleiben. Nach unserer ersten Saison können wir besser von Kleinfeld auf Großfeld umstellen, dennoch macht es manchen noch Probleme. Daran arbeiten wir und werden immer besser. Das A und O ist, endlich in einer Halle zu trainieren, die Platz für mehr als ein kleines Kleinfeld bietet.“

Beitragsfoto: Wagner/Franz

 

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