U19-WM der Damen läuft: Emma Schröferl im Interview

Uppsala – Die deutsche U19-Nationalmannschaft der Frauen ist am Mittwoch mit einer 1:13-Niederlage gegen Finnland in die WM gestartet. Nach dem Auftakt im schwedischen Uppsala blickte Emma Schröferl (Trikotnummer 21; bisher FC Stern München, künftig Red Devils Wernigerode) voraus aufs weitere Turnier – das noch mit einer Kuriosität aufwartet.

Mit rund eineinhalb Jahren Verspätung – Corona und seine Auswirkungen hatte den Zeitplan durcheinander gewirbelt – läuft die WM. Weil in der deutschen Gruppe A fünf Teams, in Gruppe A aber vier antreten, entsteht eine Unwucht im Ablauf, die so aufgefangen wird: Die Spielzeit wird von 3×20 auf 3×15 Minuten reduziert. Statt der üblichen Taktung mit einer Vorrundenpartie pro Mannschaft je Tag, sieht das Programm vor, dass jedes Team an einem einzelnen Tag zweimal antritt. Für die Deutschen ist es der morgige Freitag, an dem auch gleich ein Schlüsselspiel angesetzt ist. Wie sie ihren Aufgaben entgegenblickt und welche Eindrücke sie bisher bereits gesammelt hat, schildert Emma Schröferl im Interview.

Servus Emma, die WM ist gestartet. Was habt Ihr im weiteren Turnierverlauf noch vor?

Schröferl: „Unser Ziel ist es, als Gruppendritter aus der Vorrunde zu kommen. Und danach wollen wir so viele Siege einfahren, wie es geht.“

Um diesen Vorrundenplatz drei zu erreichen: Welche Spiele habt Ihr da für Euch als die entscheidenden ausgemacht?

Schröferl: „Entscheidend werden die Spiele gegen Polen (Donnerstag, 9 Uhr; d. Red.) und Russland (Freitag, 16.45 Uhr; d. Red.) sein, die wollen wir auf jeden Fall gewinnen. Ansonsten möchten wir ein gutes Torverhältnis erreichen.“

Das ist mit einem 1:13 gegen Finnland halbwegs ordentlich geglückt, auch gegen die Schweiz (Freitag, 9 Uhr; d. Red) dürfte es am Freitag nochmal schwer werden. Zumal da sicher schon ein kleiner Blick auf das Russlandspiel am Nachmittag geht. Wie sieht der Plan aus, diese Aufgaben zu meistern?

Schröferl: „Wir kommen über den Zusammenhalt. Der und die gegenseitige Unterstützung sind super. Jeder gibt alles für die anderen.“

Welche Eindrücke hast du sonst noch in Uppsala gesammelt?

Schröferl: „Das Essen, vor allem das Frühstück ist richtig gut. Die Halle ist schön, groß und eindrucksvoll, der Boden super. Auch das Hotel ist angenehm und auch das Wetter eigentlich ganz gut.“

Also ein positives Zwischenfazit. Viel Erfolg bei den weiteren Aufgaben! Alle Partien werden auf dem Youtube-Channel der IFF live übertragen.

Foto: Per Wiklund/IFF

 

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