Bayern – Mit einer makellosen Ausbeute und einer starken Bilanz hat die U13 des FBC München sich die Krone des bayerischen Meisters 2026 gesichert. Vize wurden die Red Hocks Kaufering, Bronze ging an den SV Nordheim. Alle drei Teams waren damit für die Süddeutsche Meisterschaft am vergangenen Wochenende qualifiziert (Bericht dazu folgt). Der bayerische Platz vier ging an die SG Ingolstadt/Rohrdorf, gefolgt vom SV Amendingen und den Wikingern des PSV München. In der Platzierungsrunde ganz vorne landeten die Bullach Bees vor den Dragons Coburg, den Mad Dogs Hunderdorf, dem FBC München 2 und den Sportfreunden Puchheim.

Paul Handrich (Trainer FBC München): „Mit dem klaren Ziel bayerischer Meister zu werden, sind wir in die Saison gestartet und konnten von Anfang an zeigen, welches Potenzial in dieser Mannschaft steckt. Bereits in der Vorrunde überzeugten wir mit starken Leistungen und entwickelten uns von Spiel zu Spiel weiter. Besonders beeindruckend war dabei die Breite und Stärke unseres Kaders. Zudem ist es besonders erfreulich, dass bereits einige U11-Spieler bei uns mittrainieren und auch erste Einsätze sammeln konnten. Mit viel Selbstvertrauen starteten wir in die Meisterrunde und knüpften nahtlos an unsere bisherigen Leistungen an. In spannenden und intensiven Spielen konnten wir uns gegen alle Gegner durchsetzen und blieben über die gesamte Saison hinweg ungeschlagen – zehn Siege aus zehn Spielen sprechen für sich. Dabei wurde immer deutlicher, wie sehr das Team zusammengewachsen ist und wie gut wir als Mannschaft funktionieren. Natürlich gibt es noch einige Schwachstellen, an denen wir weiter arbeiten wollen und werden. Genau darauf liegt aktuell unser Fokus, denn wir wissen, dass wir uns noch weiter steigern können. Gerade am letzten Spieltag haben wir noch einmal gezeigt, wie wir uns verbessern können und das auch dem Feld umsetzen. Wir als Trainer sind extrem stolz auf das gesamte Team und wir freuen uns auf die kommenden Herausforderungen. Die Reise ist noch lange nicht zu Ende.“
Verena Spielvogel (Trainerin Red Hocks Kaufering): „Die Meisterrunde war für uns eine intensive und lehrreiche Zeit. Wir haben uns über fünf Spieltage hinweg gegen starke Gegner behauptet und am Ende als Zweiter abgeschlossen – ein Ergebnis, auf das wir stolz sein können. Besonders schön war die Entwicklung, die man von Spieltag zu Spieltag sehen konnte. Deutliche Siege gegen Ingolstadt, Amendingen und die Wikinger haben gezeigt, wozu die Mannschaft in der Lage ist, wenn sie frei aufspielen kann. Aber vor allem die (oft knappen) Niederlagen gegen den FBC München und Nordheim haben uns weitergebracht – sie haben uns gezeigt, wo wir noch zulegen müssen. Das 9:8 in Nordheim am letzten Spieltag war zum Beispiel genau die Art von Spiel, die uns als Mannschaft zusammenschweißt. Besonders gefreut hat mich, dass wir uns damit direkt für die Süddeutsche Meisterschaft qualifiziert haben. Ein gutes Abschneiden bei der Deutschen Meisterschaft im Juli ist jetzt unser großes Ziel, und die Vorfreude im Team ist riesig. Wir werden die Zeit bis dahin nutzen, um uns bestmöglich vorzubereiten.“

Jonas Knaus und Marco Endter (Trainer SV Nordheim): „Wir sind mit dem Ziel Süddeutsche Meisterschaft in die Meisterrunde gestartet und haben sie am Ende knapp mit dem dritten Platz erreicht. Alle Duelle gegen den Zweit- und Viertplatzierten waren sehr spannende und knappe Spiele. Gegen Kaufering, konnten wir ein Spiel gewinnen und gegen die SG Ingolstadt/Rohrdorf haben wir leider beide, eines davon in der Overtime, verloren. Gegen die starke Mannschaft des FBC München hatten wir keine Chance. Die Spiele gegen Amendingen und die Wikinger aus München konnten wir am Ende klar für uns entscheiden, auch wenn es uns manchmal schwer fiel. Das Team selbst ist insgesamt zufrieden mit dem Saisonverlauf. Unser kleiner und junger Kader konnte viele Erfahrungen sammeln und hat sich gut weiterentwickelt. Dennoch sehen wir noch Entwicklungspotenzial: Gerade gegen die hinter uns platzierten Mannschaften hätten wir uns phasenweise mehr Durchschlagskraft gewünscht, um Spiele klarer zu gestalten.“

Johannes Schönmeier (Trainer SG Ingolstadt/Rohrdorf): „Unser Ziel vor der Saison war es, uns als Team zu entwickeln und im oberen Bereich der Tabelle dauerhaft festzusetzen. Diese Ziele haben wir durchaus erreicht, wenn auch die erhoffte Krönung mit der Teilnahme an der Süddeutschen Meisterschaft denkbar knapp nicht gelungen ist. Jedoch müssen wir uns das selber ankreiden, da wir in den entscheidenden Momenten etwas zu inkonsequent verteidigt haben sowie uns die ein oder andere Phase an Unaufmerksamkeiten zu viel erlaubt haben. So etwas wird dann natürlich gerade in der Meisterrunde schnell zum Verhängnis. Dennoch: Die Spieler haben viele Schritte nach vorne machen können und wir werden in der nächsten Saison weiter daran arbeiten, uns immer näher der Tabellenspitze anzunähern. Wir wünschen allen Vertretern aus Bayern viel Erfolg in Schenefeld bei der Deutschen Meisterschaft!“

Simon Mrzyk (Trainer SV Amendingen): „Am Ende steht ein guter fünfter Platz, auf den die Kinder stolz sein können. Die Mädels und Jungs haben insgesamt eine tolle Saison gespielt und stets das Beste gegeben. Auch nachdem sich die favorisierten Teams klar gegen uns durchgesetzt haben, ist hervorzuheben, dass sich die Mannschaft nie hängen hat lassen. Das spricht für gute Stimmung im Team und Spaß am Floorball. Mit einem positiven Gefühl gehen wir aus der Saison und freuen uns bereits auf die kommende Spielzeit.“



