Bayern – Gleich über zwei Platzierungen im vier Teams zählenden Teilnehmerfeld der Regionalliga Süd der Damen auf dem Kleinfeld musste der direkte Vergleich entscheiden. Auf diese Weise setzte sich der alte und neue Meister FBC München vom punktgleichen Vize Sportfreunde Puchheim ab; die SG Fire Sharks Tübingen/Feuerbach sicherte sich so Bronze gegenüber der SG Kaufering/Geiselbullach.
Den ersten Sieg und damit einen versöhnlichen Abschluss der Saison fuhr die SG Kaufering/Geiselbullach im direkten Duell mit Tübingen/Feuerbach in allerletzter Sekunde ein. Das Erfolgserlebnis zum Abschluss tue gut, freut sich Teammanager Marco Trick. Die Saison habe Herausforderungen gebracht, ihr Verlauf sei aber positiv zu bewerten. Das sieht auch Trainer Maximilian Riedl so, das Team könne mit Stolz auf die Spielzeit 2025/26 und auf seine Entwicklung schauen.
„Besonders schön war zu sehen, mit wie viel Einsatz und Leidenschaft jede einzelne Spielerin auf dem Feld stand“, lobt der Coach. Im Laufe der spät gestarteten und in ihrem Kalender recht gestauchten Saison seien viele Fortschritte sichtbar geworden. „Das Zusammenspiel wurde sicherer, die Kommunikation auf dem Feld besser und auch kämpferisch hat das Team immer wieder starke Leistungen gezeigt“, findet Riedl. „Trotz anstrengender Spiele, intensiver Trainings und mancher Rückschläge stand der Teamgedanke immer im Vordergrund.“ Trick bestätigt das: Freilich habe man sich innerhalb der neuen SG aufeinander einstellen müssen. „Mit jedem gemeinsamen Training und Spieltag ist das Team zusammengewachsen und hat gezeigt, wie groß sein Potenzial ist.“
Erfolgreich die Kurve bekommen haben auch die Sportfreunde Puchheim, schildern die Trainerinnen Kerstin Schmidt und Silke Hager. „Wir hatten immer wieder Höhen und Tiefen, die Trainingsbeteiligung war nicht immer gleich hoch.“ Nach einem guten Start am ersten Spieltag mit zwei Siegen, darunter auch einem 6:2 gegen München, verlief der zweite Spieltag weniger erfreulich. „Die erste Halbzeit haben wir total verschlafen“, erinnert sich das Duo an die schlussendliche 2:8-Niederlage gegen den FBC. Der Vorteil im direkten Vergleich wechselte somit die Seite – das kostete in der Endabrechnung den Titel.
„Aber am letzten Spieltag sicherten wir uns den zweiten Platz und somit das Ticket für die Deutsche Meisterschaft in Münster.“ Für die Endrunde am 27./28. Juni sehen Schmidt und Hager eine gute Basis gelegt. „Die Spielzüge, Freischläge und Taktik haben sich immer mehr gefestigt und auch als Team wuchsen sie immer mehr zusammen.“ Nun habe man sich viel vorgenommen. Das Halbfinale sei das erklärte Ziel und dann gelte es zu schauen, was der zweite Tag bringt. Den Sprung aufs Treppchen habe sich Puchheim schon jetzt verdient. „Wir bedanken uns bei der Mannschaft für die tolle Saison und freuen uns mit ihnen auf die DM.“
Foto: Wagner

