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Floorball Verband Bayern e.V.

Zweite Runde im FD-Pokal: Den großen Wurf verpasst

Kaufering – Für den einzigen bayerischen Vertreter in der zweiten Runde des FD-Pokals der Männer galt am Sonntag: Teuer verkauft, schlussendlich aber in entscheidenden Bereichen nicht nah genug dran, um den ganz großen Wurf zu schaffen. Die zweite Mannschaft der Red Hocks Kaufering unterlag mit 4:8 gegen Zweitligist Tollwut Ebersgöns.

 

Um als Regionalligist einem der Topteams der 2. FBL gefährlich zu werden, muss schon alles passen. Das tat es am Sonntag für die Zweitvertretung der Red Hocks nicht. „Mit dem 1:4-Drittelergebnis im zweiten Durchgang haben wir das Spiel letztlich aus der Hand gegeben“, bedauert Kauferings Verteidiger Jonas Rubenwolf. Zwar brachte Tom Zöllner sein Team in der 31. Minute auf 2:3 heran – im ersten Drittel hatten sich die Gastgeber zweimal durch Wilhelm Müller (12.) und Jonas Linke (17.) auskontern lassen, den Kauferinger Treffer erzielte Rubenwolf aus dem linken Halbfeld (14.), später erhöhte Florian Beppler-Alt (22.) wieder – doch dann ging es für Johan Gallwitz (34.), Lian Rau (37.) und Anton Hautzel (39.) zu einfach. „Wir waren im Kopf nicht immer schnell genug und auch defensiv nicht sauber abgestimmt“, so Rubenwolf. Gegen einen klassenhöheren Gegner folge dafür rasch die Quittung.

 

Das letzte Drittel spielte der Favorit dann recht ungefährdet herunter. Hautzel (51.) und Marius Herrmann (58.) trafen noch für Ebersgöns, Zöllner (44.) und mit dem Schlusspunkt Lorenz Haslinger (59.) für die Red Hocks, die zum Ende hin mit einer besseren Chancenverwertung auch noch mehr Ergebniskosmetik hätten betreiben können. „Aus dem Spiel können wir einiges mitnehmen“, führt Rubenwolf auch die Pressingresistenz und das eigene Powerplay auf der Mängelliste. Positiv sei der Umstand, dass man nie aufgesteckt habe.

 

„Wir sind ein sehr junges Team mit vielen Nachwuchstalenten, einige davon haben heute eines ihrer ersten Spiele für eine Herrenmannschaft absolviert. Es war eine gute Erfahrung, auf diesem Niveau gefordert zu werden.“

 

In der dritten Pokalrunde am 31. Oktober/1. November greifen nun auch die Erstligisten ins Geschehen ein, unter ihnen auch die erste Mannschaft der Red Hocks Kaufering und der FBC München.

 

Foto: Trieb

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