Sportfachverband des BLSV
Floorball Verband Bayern e.V.

Erste Runde im FD-Pokal: Drei Spiele, drei bayerische Niederlagen

Bayern – Für alle drei jener bayerischen Vertreter, die bereits in der ersten Runde gefordert waren, ist die Saison im FD-Pokal schon wieder vorbei. Der FBC München 2 und die SG Puchheim/Amendingen unterlagen in ihren jeweiligen regionalliga-übergreifenden Auswärtsduellen. Zweitligist ESV Ingolstadt stolperte bei der klassentieferen Zweitvertretung des SC DHfK Leipzig.

 

FBC München 2: Noch nicht im Saft

 

„Das Spiel kam für uns zu früh“, fasst Coach Sönke Grimpen nach der 2:5-Niederlage seines FBC München 2 bei der Reserve der Frankfurt Falcons zusammen. Zwischen den Deutschen Meisterschaften und den Sommerferien sei die Saisonvorbereitung bisher zu kurz gekommen, um einen Einzug in Runde zwei zu erreichen. Dass man noch nicht wieder im Saft steht, sei dem Spiel deutlich anzusehen gewesen. „Grundsätzlich gute Einzelleistungen, aber zu wenig Zusammenspiel und Abstimmung, dazu viele kleine Fehler“, bilanziert der Trainer. Chancen seien in großer Zahl vorhanden gewesen, zu nutzen wussten diese aber nur Lukas Stempfle (43.) und Jaron Mayer (47.), deren Treffer nach einem komplett torlosen ersten Drittel und einem 3:0-Zwischenstand zur zweiten Pause die Hoffnung zumindest kurz zurückbrachten. „Wir haben gesehen, woran wir in der Saison arbeiten müssen“, so Grimpen.

 

Schanzer Ducks: Zu viele Ballverluste

 

Ebenfalls noch nicht in Tritt sind die Schanzer Ducks, die ihre höhere Ligenzugehörigkeit in Leipzig nicht in einen Sieg ummünzen konnten. „Defensiv sind wir gut gestartet“, findet Verteidiger Max Eberle. Nach einem Doppelschlag der Hausherren in der 16. Minute ging es trotz vorheriger Führung durch Youngster Finn Czirmaz aber mit einem Rückstand in die Kabine. „Wir haben keinen Schlüssel gefunden, um uns in der gegnerischen Hälfte festzusetzen“; durch die daraus resultierenden vielen schnellen Ballverluste sei man zu oft harmlos geblieben. Den Bock umgestoßen bekam der ESV im weiteren Verlauf nicht mehr, beim Stand von 6:3 war Schluss. „Insgesamt geht die Niederlage in Ordnung, da die Vorbereitung von vielen Problemen geplagt war und sich diese 1:1 im Spiel widergespiegelt haben“, sieht Eberle bis zum Zweitligastart in zwei Wochen noch einige Arbeit auf sein Team zukommen.

 

SG Puchheim/Amendingen: Ohne Effizienz im Powerplay

 

Offensiv ebenfalls nicht ins Rollen – und das sogar trotz einiger Überzahlsituationen – kam die SG Puchheim/Amendingen bei ihrer 4:2-Niederlage bei den Espenau Rangers. Nach fünfstündiger Anreise in einem schnellen und robusten Spiel zunächst auf Sicherheit bedacht, hielt die Spielgemeinschaft das Match bis zum Stand von 2:2 im Schlussdrittel offen. Dann der Knackpunkt: Ein Penalty, verursacht bei eigenem Powerplay, brachte den 3:2-Rückstand (46.). Ein technisches Tor drei Sekunden vor Schluss besiegelte die Niederlage. „Leider konnten wir die vielen Überzahlsituationen nicht nutzen“, bedauert das Trainergespann Andreas Karg und Silke Hager. „Bemerkenswert war es auch, dass wir mit nur einem Gegentor aus dem Spiel heraus diese Partie verloren haben.“

 

Ausblick: So geht es weiter im FD-Pokal

 

Die weiteren bayerischen Teams greifen in den kommenden Runden ins Pokalgeschehen ein. In der zweiten Runde am 3./4. Oktober haben die VfL Red Hocks Kaufering 2 den Zweitligisten Tollwut Ebersgöns zu Gast. Die beiden Erstligisten Kaufering und FBC München sind ab Runde drei dabei.

 

Foto: SVA

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